Hass und Hetze sind mehr als schlechte Umgangsformen. Sie bringen Menschen zum Schweigen, machen Lügen laut und zersetzen das Vertrauen, von dem unsere Demokratie lebt. Genau dagegen arbeiten wir. Jeden Tag. Und dafür brauchen wir dich.
Ich schweige nicht↓ So funktioniert die Aktion
Mitmachen ist bewusst einfach.
Hass im Netz ist kein abstraktes Problem. Er steht unter Beiträgen, in Kommentarspalten, in Gruppen und oft genau dort, wo Menschen eigentlich Hilfe, Orientierung oder Aufklärung suchen. Wer verhöhnt wird, fragt beim nächsten Mal nicht mehr. Wer verstummt, überlässt den Raum den Lauten. Und wo nur noch die Lauten reden, gewinnen Lügen.
Genau das ist das Ziel. Hass will keine Diskussion gewinnen. Er will, dass die Vernünftigen aufgeben, damit eine kleine, laute Minderheit aussieht wie die Mehrheit. Und zurückschreien hilft nicht, denn Aufmerksamkeit ist ihr Treibstoff und der Streit im Netz endet nie. Darum halten wir anders dagegen: mit Arbeit, die bleibt. Auch bei Mimikama erleben wir das täglich. Und manchmal ist der Punkt erreicht, an dem man aus Ärger etwas machen muss.
Mittag
Es ist ein gewöhnlicher Tag bei Mimikama. Menschen kommentieren, stellen Fragen, teilen Unsicherheiten oder wollen wissen, ob eine Nachricht stimmt. Genau dafür gibt es Mimikama seit 2011.
Doch zwischen den Fragen stehen wieder Beschimpfungen, Häme und Spott. Menschen werden klein gemacht, weil sie vorsichtig sind. Andere werden verspottet, weil sie Mimikama unterstützen. An diesem Mittag platzt Tom, dem Gründer von Mimikama, der Kragen.
Er blockiert mehrere Accounts und schreibt klar, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Wer andere hier fertigmacht, fliegt raus. Das ist keine Zensur. Das ist Hausrecht. Und Hausrecht heißt vor allem: Wer hier um Rat fragt, wird geschützt.
Nachmittag
Der Beitrag schlägt ein. Hunderte Reaktionen. Und zwischen allem Ärger wird etwas sichtbar, das oft übersehen wird: Die Menschen, die helfen, unterstützen, einordnen und diesen Ton im Netz nicht normal finden.
Ein Satz bleibt besonders hängen, weil er den ganzen Tag auf den Punkt bringt:
Der Abend
Am Abend zieht Tom Bilanz: mehr blockiert als geschrieben. Und statt noch einen Kommentar in den endlosen Streit zu werfen, entsteht eine Idee. Kein Gegenschreien. Kein Duell mit anonymen Profilen. Die Antwort ist einfacher: 1 Euro von so vielen Menschen wie möglich.
1 Euro. Eine Ansage.
Jeder Euro fließt in genau die Arbeit, die Hass, Hetze und Desinformation nicht brauchen können: Faktenchecks, Warnungen vor Betrug, Aufklärung und eine Community, in der Menschen nicht niedergebrüllt werden.
Ein Euro allein ist klein. Viele einzelne Euro zeigen sehr deutlich: Dieser Ton im Netz ist nicht normal. Und wir lassen ihn nicht einfach stehen.
Dein Euro finanziert Faktenchecks und Warnungen, die Lügen stoppen, bevor jemand Geld verliert oder in Panik gerät. Jede Warnung erreicht tausende Menschen. Gratis für sie, bezahlt von dir.
Ein Ort im Netz, an dem jede Frage willkommen ist und niemand ausgelacht wird. Wo Hausrecht gilt und Fragende geschützt werden. Solche Orte verschwinden, wenn sie niemand trägt.
Statt dich über den nächsten Hasskommentar zu ärgern und weiterzuscrollen, hast du etwas getan, das bleibt. Und du bist ab jetzt Teil einer Mehrheit, die sichtbar wird.
Über PayPal in 30 Sekunden erledigt. Ein Euro reicht. Wer mehr geben mag, gibt mehr.
Erstell dir dein persönliches Sharepic mit deinem Namen und poste es auf Facebook, Instagram oder im WhatsApp-Status. Direkt zum Generator
Teile diese Seite mit zwei Menschen, denen Mimikama, Aufklärung und ein besserer Umgang im Netz nicht wurscht sind.
Für alle, die lieber klassisch überweisen:
Im Mimikama Club unterstützt du unsere Arbeit dauerhaft, schon ab wenigen Euro im Monat, und bist Teil einer Community mit mehr Ruhe, mehr Austausch und weniger Lärm.
Direkt an den Verein Mimikama und damit in unsere tägliche Arbeit: Faktenchecks, Warnungen vor Betrug, die Beantwortung von Anfragen, Serverkosten und den Betrieb unserer Plattformen. Bei uns sitzt kein Konzern und kein Verlag dahinter. Die Aktion hat einen eigenen Verwendungszweck (1EuroGegenHass), damit wir genau nachvollziehen können, was über sie zusammenkommt.
Weil es nicht um die Höhe geht, sondern um die Menge. Ein Euro ist für fast jeden leistbar, und tausende einzelne Euro zeigen deutlicher als jede große Einzelspende: Die Vernünftigen sind viele. Wer mehr geben kann und mag, gibt natürlich gerne mehr.
Diese Seite selbst verwendet weder Tracking noch Cookies. Die Zahlung läuft direkt über PayPal beziehungsweise deine Bank, dort gelten deren Datenschutzbestimmungen. Wir erhalten nur, was für eine Spende technisch nötig ist.
Nein. Zensur ist, wenn der Staat das Reden verbietet. Wenn wir jemanden blockieren, der Menschen in unseren Kommentaren anpöbelt oder verhöhnt, ist das Hausrecht, so wie in jedem Wohnzimmer. Alle dürfen ihre Meinung überall im Netz äußern. Nur das Fertigmachen anderer Menschen findet bei uns keinen Platz.
Ja, und zwar wirksam: Teile diese Seite, poste dein persönliches Sharepic aus dem Generator weiter oben, oder steh in Kommentarspalten jemandem bei, der gerade angegangen wird. Sichtbarkeit ist die zweite Währung dieser Aktion.
Erzähl die Aktion weiter. Je mehr Menschen sie sehen, desto sichtbarer wird, dass Hass nicht unwidersprochen bleibt.
0 Ansagen gegen Hass. Und es werden mehr.
Es geht um mehr als einen Euro. Es geht darum, ob im Netz die Lauten gewinnen oder die Vielen. Ob Menschen sich noch trauen zu fragen. Ob Fakten eine Chance gegen Lügen haben. Dein Euro ist klein. Was er verteidigt, ist es nicht.
Gabi, auf Facebook
Das war für mich jetzt der Anstoß, den ich noch brauchte, um euch zu unterstützen.
Simone, auf Facebook
Gerne gespendet.
Aus einer Nachricht an uns
Selbstverständlich habt ihr das Hausrecht! Niemand muss sich anpöbeln lassen.
Aus den Kommentaren
Wenn wir alle leise sind, dann gehört der Raum den Schreihälsen.